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23.03.2018 (Fr) - Kaffeetrinken im Kaminzimmer des Benediktushofes

An diesem Freitagnachmittag trafen sich fast alle Mitglieder des CBF Reken und wurden von unserer Vorsitzenden Gerda-Marie Möller herzlich begrüßt.

Die Kaffeetafel war reich mit selbstgebackenem Kuchen und leckeren Schnittchen gedeckt. Auch die Deko aus Schokoladeneiern und -hasen fanden Anklang. Bei ruhiger Hintergrundmusik von Marco Pierick, ließen wir uns allen den Kaffee schmecken und hatten Zeit für schöne Gespräche.

Im Anschluss erhielten wir von Hubert Tenbohlen interessante Einblicke in die Geschichte von Maria-Veen. Georg Meirick unterstützte dabei mit einer Dia-Show.

1886 besichtigte Graf Landsberg-Velen und Pater Harrier eine Neukultur im Rekener Venn. Um die Sumpf- und Moorflächen bewirtschaften zu können, errichtete 1888 eine erste Arbeiterkolonie den Verein kath. Arbeiterkolonie in Westfalen mit der Unterstützung und Leitung der Trappisten in Maria-Veen. Hier wurde vor allem im Bereich der Landwirtschaft gearbeitet. Im Laufe der Zeit wurde das Haus mit mehreren Gebäuden erweitert, z.B. Gärtnerei, Schreinerei, Heidehof. Auch wurde eine Klosterkirche erbaut, die im Jahr 1903 eingeweiht wurde.
In den Kriegsjahren wurde den Trappisten die Leitung von der Wehrmacht entzogen. Es wurden zunächst Soldaten einquartiert, später diente es als Durchgangslager für 90000 Vertriebener. Für kranke und alte Menschen wurde ein Hilfskrankenhaus und ein Altenheim errichtet.

Speziell für Alkoholkranke entstand 1901 der Bernadushof. Da dieser ständig überfüllt war wurde ein zweites Gebäude, der heutige Benediktushof, erbaut. Beide Gebäude wurden 1924 von der Josefgesellschaft übernommen. Aus dem Benediktushof wurde ein Heim und eine Schule für behinderte Mädchen.
Im Jahr 1952 verließen die Trappisten Maria Veen. Die ersten Missionare von Mariann Hill ließen sich nun hier nieder und erbauten das Mariann-Hill-Gymnasium. Bis heute entstanden Werkstätten, Sonderschulen, Berufsbildungswerk mit Internat und vieles mehr.

Mit Applaus bedankten wir uns bei Hubert Tenbohlen für den tollen Vortrag und somit ging ein schöner, geselliger Nachmittag zu Ende.

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