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26.02.2011 (Sa) - Besuch im Bildungshaus Maria Veen

Besuch im Bildungshaus der Marianhiller Patres am Samstag, 26. Februar 2011

37 interessierte Mitglieder unseres CBF machten sich auf den Weg zum Kloster in Maria Veen, um das Bildungshaus der Mariannhiller Patres kennen zu lernen. Pater Thomas, den wir alle kannten, begrüßte uns auf das Herzlichste im großen Vortragsraum. In Gesprächsform stellte Pater Thomas das Bildungshaus vor. Überwiegend Jugendliche in Schulklassen, die mit ihren Lehrern einige besinnliche Tage in Gemeinschaft verbringen wollen nutzen die Einrichtung.

Genutzt wird das Bildungshaus aber auch für Erwachsenengruppen aus Pfarrbezirken, die sich mit bestimmten Themen auseinander setzen wollen. Wohnen, Schlafen und Essen, Vortragsräume, Aufenthaltsräume sowie ein Meditationsraum stehen zur Verfügung. Im Kellerbereich ist ein Raum für abendliche, gemütliche Gesprächsrunden. Kickerspiel und Tischtennisplatten für die freie Zeit sind vorhanden. Pater Michael ist Leiter des Bildungshauses, er übernimmt die Führung solcher Gruppen, oder, wenn eigene Referenten die Gruppen leiten, gestaltet er die Moderation und Organisation. Wir waren beeindruckt über die Möglichkeiten dieses Bildungshauses.

Noch beeindruckender war für uns das Afrika-Projekt Juja Farm in Kenia, das vom Kloster unterstützt wird. Seit 2004 betreuen Mariannhiller Missionare eine Pfarrei der Erzdiözese Nairobi. Nur wenig entfernt von der Kirche werden ein Kindergarten, eine Schule, ein Waisenhaus für aidskranke Kinder und weitere Wohngruppen für Waisenkinder von Dominikanerinnen betreut. Selbstverständlich sind auch hier die Missionspatres tätig. Pater Michael und Pater Thomas sind im vorigen Jahr mit Schülern des Gymnasiums Maria Veen in Afrika gewesen und haben in diesen Wohngruppen und in der Schule mitgearbeitet und geholfen, und das über mehrere Wochen lang. Eine unbeschreibliche Not haben sie erlebt. Es gibt keine Hilfe vom Staat, aber Kinder und Betreuungspersonal klagten nicht und waren zufrieden. Die Fotos, die wir in einer Fotopräsentation sahen, zeigten überwiegend strahlende, fröhliche Gesichter. Nur mit Hilfe von Spendengeldern kann dort geholfen werden. Und so war es für uns selbstverständlich, dass auch wir Geld zur Hilfe für das Afrika-Projekt der Patres einsammelten. Gerda-Marie konnte Pater Thomas die Summe von 224 € übergeben. Pater Thomas war darüber sehr erfreut, und er bedankte sich in der Landessprache Kenias mit "asante sana", das heißt "Danke schön". Wir selbst waren sehr erstaunt, dass soviel Geld gespendet worden war.

In gemütlicher Kaffeerunde mit Kaffee, Kuchen, Schnittchen und kalten Getränken saßen wir dann im Speisesaal beisammen. Gegen 16:30 Uhr traten alle den Heimweg an, wobei das Rollstuhlschieben nach oben zum Benediktushof noch einmal für einige von uns eine Herausforderung war – aber der Nachmittag hat sich gelohnt.

Bilderschau:

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Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite des CBF Kreisverband Borken.

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